Next VegMed: 20. - 22. April 2018
22.–24. April 2016, Berlin

Wissenschaftlicher Kongress

Vegetarische Ernährung und Medizin

Für Ärzte, Studierende und Gesundheitsberufe mit Schwerpunkt Ernährung

9 CME Punkte der Berliner Ärztekammer

Wissenschaftliche Vorträge weltweit führender Forscher & renommierter Ärzte, praxis­orientierte Workshops, Platt­formen für professionelles Networking, ein pflanzliches Bio-Feinschmecker-Büfett, Publikumstag „Open VegMed“ und mehr

Über VegMed

Nach drei erfolgreichen Kongressen in den letzten Jahren wird VegMed 2016 nun ein Wissenschafts­kongress von internationalem Niveau.

Weltweit führende Forscher wie Gary E. Fraser, Tim Key, Claus Leitzmann und Mark Messina sowie renommierte Ärzte, die die praktische Anwendung des Vegetarismus als Therapieform global etablieren, wie Neal Barnard und Michael Greger, konnten gewonnen werden, ihre neusten Erkennt­nisse bei VegMed vorzustellen. Erstmalig stehen neben Keynotes, Plenarvorträgen und Fachd­iskussions­runden auch wissenschaftliche Sessions und Poster­präsentationen im Programm, die von einem Peer-Review-Prozess begleitet werden. Dies bietet weniger bekannten Forschern die Möglich­keit, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Die wissenschaftliche Evaluierung der vegetarischen Ernährung und die Förderung ihres Einsatzes als therapeutische Intervention sind die Haupt­anliegen des Kongresses 2016. Ergebnisse aus der Grund­lagen­forschung, klinische Studien, Forschung zu Lebens­führung und Prävention, Gesundheits­dienst­leistungen, Wirtschaft­lichkeit und Ausbildung im Bereich der vegetarischen Ernährung sind die Schwerpunkt­themen.

Aufgrund der hochkarätigen Referenten und aktuellen Themen erwarten wir mehr als 800 Teilnehmer an der Freien Universität Berlin. Neu ist der Publikumstag am Sonntag: Unter dem Motto „Open VegMed“ laden wir alle interessierten Menschen zu einem vielseitigen Programm aus Fach-Vorträgen, Events, pflanzlichen Schlemmereien und Ausstellungen ein.

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten soll die Optimierung des Wissenstransfers zwischen Gesund­heits­berufen und zum Patienten hin gefördert werden.

Dazu dient auch eine Vielzahl von praxis­orientierten Workshops und Netzwerk­veranstaltungen.

In der außer­gewöhnlichen und klaren Architektur des Henry-Ford-Baus der FU Berlin erwartet die Teilnehmer ein pflanzliches Bio-Feinschmecker-Büfett und Getränke.

An einem zusätzlichen Kongresstag (Open VegMed) treten Praxis und Forschung an die Öffentlichkeit, um Menschen, die sich über Nutzen und Risiken vegetarisch-veganer Ernährung informieren wollen, hochwertige Informationen über pflanzen­basierte Ernährungs­formen zu vermitteln. Die Inhalte der Konferenz sollen in Form eines Kongressbandes in einem peer-reviewed Journal veröffentlicht werden.

Unsere Abendveranstaltung findet am Freitagabend im veganen Restaurant Kopps statt. Der Kartenpreis von 80 Euro beinhaltet den Eintritt, ein veganes 3-Gänge-Menü, sowie 2 Gläser Wein oder Bier und 2 Softdrinks pro Person.

Organisation

Der Kongress wird von einem Konsortium der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Immanuel Diakonie und des VEBU (Vegetarierbund Deutschland) organisiert. Mithilfe eines renommierten wissenschaf­tlichen Beirats und assoziierten Partner­institutionen werden Themen und Referenten kritisch ausgewählt. Die Organisatoren sind dankbar, dass die Finanzierung des Kongresses in diesem Jahr durch Sponsoren großzügig unterstützt wird. Haupt­sponsoren sind das Reformhaus und die Reformhaus-Fachakademie.

Die Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE mit 6 Punkten am Freitag sowie 6 Punkten am Samstag berücksichtigt. VegMed wurde mit insgesamt 9 Fortbildungspunkten der Ärztekammer Berlin zertifiziert (3 Punkte für Freitag, 6 für Samstag). Darüberhinaus hat die Senatsverwaltung Berlin den Kongress als Bildungsveranstaltung gemäß Berliner Bildungsurlaubsgesetz anerkannt.

Hintergrund

Pflanzenbasierte Ernährungsformen gewinnen zunehmend an öffent­lichem Interesse. Ihre Bedeutung in medizinischen, psycho­logischen, sozialen, öko­logischen, politischen und anderen Kontexten nimmt in atem­beraubender Geschwindigkeit zu. Umfragen in den letzten Jahren zeigen eine rasch steigende Zahl an Vegetariern, Veganern und Flexi­tariern, vor allem in westlichen Ländern.

Während der letzten zwei Jahr­zehnte hat die vegetarische Ernährung auch eine wachsende Zahl von Befür­wortern in der Medizin gefunden. Weg­weisende Publi­kationen, vor allem von epidemio­logischen Studien, weisen mitt­lerweile relativ eindeutig auf gesund­heitliche Vorteile ausgewogener vegetarischer Ernährung­sweisen hin, zum Beispiel in den Bereichen Kardiologie, Stoffwechsel­erkrankungen und Onkologie.

Trotz des wachsenden öffent­lichen Interesses an vegetarischer Ernährung ist die Anzahl an Forschungs­publikationen und wissen­schaft­lichen Aktivitäten in diesem Bereich immer noch zu klein, um einen Paradigmen­wechsel in der Medizin zu bewirken. Aus diesem Grund rief das Projekt­konsortium im Jahr 2012 die VegMed-Konferenz zu Medizin und vegetarischer Ernährung ins Leben.

Auf der Grund­lage der großen Erfolge der drei vorher­gehenden nationalen VegMed Konferenzen, der sehr positiven Rück­meldungen von über 1.000 Teilnehmern, einer sprung­haften Zunahme der Anmelde­zahlen und angetrieben von der Vision, diesen dynamischen Prozess auf ein höheres Niveau zu heben, präsentieren wir VegMed 2016 erstmalig in Form eines internationalen Wissenschaftskongresses.

Vielen Dank an unsere Sponsoren

VegMed Sponsoren